Am Freitag, den 10. November 2017, fand im Ofenhaus (Weinbergstraße in Bernau) die 2. Mitgliedervollversammlung der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e.G. statt.

Die Stimmung der anwesenden 81 Mitglieder war bereits sehr gut, als der Aufsichtsratsvorsitzende Torsten Rexin pünktlich um 17.00 Uhr die Mitgliedervollversammlung eröffnete. Er wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass die Braugenossenschaft als lokal verwurzeltes Unternehmen das Ziel hat, Bier für unsere Bürger zu produzieren. 1 ½ Jahre nach der Gründung sind insgesamt 375 Personen dem Ruf der Braugenossenschaft gefolgt und haben zusammen Einlagen in Höhe von rund 80.000 Euro gezeichnet. Die Braugenossenschaft verfügt dadurch über ein solides finanzielles Polster, mit dem sie ihre Aufgaben weiter realisieren kann. Das betrifft derzeit vorrangig die Finanzierung und Förderung der Brauanlage durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg und die Hausbank.

Zwischenzeitlich wurde ein Brauanlagenproduzent mit der Feinplanung der Brauanlage beauftragt. Der Vorstandsvorsitzende Frank Dietrich präsentierte den Braugenossen den verwirrenden Plan von Röhren und Kesseln, die in das Börnicker Ziegelgebäude eingebaut werden sollen. 2000 Hektoliter Bier können pro Jahr mit der Anlage produziert werden. Wie bereits heute, so soll auch am Standort Börnicke das Bier der Braugenossenschaft mit natürlichen und kontrollierten Rohstoffen nach dem Reinheitsgebot hergestellt werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Torsten Rexin und der Vorstandsvorsitzende Frank Dietrich berichteten weiterhin über die zahlreichen Aktivitäten der Braugenossen. So waren sie im zurückliegenden Jahr im Wohnorama, auf dem Ladeburger Weihnachtsmarkt, auf der Berlympiade, beim Tapferen Schneiderlein in Börnicke und beim Lichtermarkt in Bernau, am Tag der Vereine und sogar auf der Grünen Woche in Berlin mit ihrem Bier vertreten. Auch das erste Braugenossen-Skat-Turnier war ein Highlight, das auch wieder in 2018 durchgeführt werden soll.

Für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz wurden die beiden Musiker Roland und Robert mit der Ehrenschürze der Braugenossenshaft ausgezeichnet. Sie bedankten sich mit musikalischer Untermalung der Veranstaltung. Auch Wolf-Dieter „Mosti“ Neumann erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Kühlung, Lagerung und Ausgabe des Braugenossenbieres die Ehrenschürze verliehen. Die Berichte des Aufsichtsratsvorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden wurden mit großem Wohlwollen aufgenommen und mit Beifall bedacht.

Im Anschluss an die Vorträge der Beiden hielt das Vorstandsmitglied für Finanzen, Jörg Barthelmann, seinen Bericht über den Jahresabschluss 2016. Im Anschluss wurde dem Vorstand Entlastung für seine Tätigkeit im Jahre 2016 durch die anwesenden Mitglieder erteilt. Die anwesenden Braugenossen waren über die Lage und die Entwicklung der Braugenossenschaft sehr erfreut.

Da Silvia Hollschewski und Dr. Martin Rothe aufgrund privater Berufsbelastung aus dem Aufsichtsrat ausschieden, wurden als neue Aufsichtsratsmitglieder Prof. Michael Schäfer, Frau Carmen Munsch und Christiane Stolzenberger gewählt. Alle wurden mit prächtigen Blumensträußen verabschiedet bzw. begrüßt. Als Nachrücker für den Aufsichtsrat wurden Matthias Jitschin, Armin Lobmeier, Ines Rammler und Beate Kerkhofer gewählt. Nach Ende der offiziellen Mitgliedervollversammlung ließen sich die Braugenossen Chili con Carne und Kürbiscremsuppe schmecken, die vom „Cafe Mühle“ aus Bernau kredenzt wurden. Beim Verlassen des Ofenhauses erhielt jeder Braugenosse zwei Flaschen Freibier – immerhin mehr Rendite als ein Sparbuch bei der Bank gegenwärtig bringt.

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