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Erste Bernauer Braugenossenschaft e.G. weiter auf Erfolgskurs

 Die EBBG wird nicht nur eine Brauerei sein, die die alte Bierbrautradition in Bernau wachküsst, sondern sie ist auch ein erfolgreiches zivilgesellschaftliches Experiment.

Nach einem ¾ Jahr ist jetzt mit dem 300sten Mitglied ein neuer Meilenstein erreicht worden. Diese Entwicklung ist vollständig ehrenamtlich und mit hohem persönlichen Einsatz vorangetrieben worden. Dies gilt nicht nur für die elf Gründungsmitglieder, sondern mittlerweile beteiligen sich auch eine ganze Reihe von Braugenossen an den einzelnen Aktionen. Die Braugenossenschaft trägt damit ein Stück zur Verbesserung der Lebensqualität in Bernau und Umgebung bei. Dabei kommt das Wichtigste nicht zu kurz: das Bierbrauen. Drei Biere sind in den zurückliegenden vier Monaten gebraut worden – und alle drei schmecken. Das ist jedenfalls die Rückmeldung, die die Braugenossen erhalten haben und die sich auch an dem Verkauf von Flaschen und Fässern ablesen lässt.

Was sind die nächsten Schritte? Das 1. Bernauer Braugenossen-Skatturnier! (Info folgt demnächst) Die Entscheidung für eine Brauanlage (voraussichtlich Ende März)!!

Und schließlich: Das erste in Bernau gebraute Bier (voraussichtlich im Oktober)!!!

© DK

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Der Bierkrug

Es handelt sich um Gefässe verschiedenster Provenienz aus Glas, Zinn und Steingut, vornehmlich zum Trinken von Bier gedacht. Der erste Bierkrug liegt historisch im Dunkeln, gesichert ist, dass die Wikinger aus Trinkhörner ein Biergebräu zu sich nahmen. Holzkrüge sind in Deutschland ebenfalls gegenwärtig selten in der Verwendung, es sei denn, man möchte ein Bier mit Tannen- oder Eichennote zu sich nehmen.

Bayerische Bierkrüge (siehe Abbildung) sind seit alters her besonders bekannt, da sie vielfach zum Scheitelziehen bei Wirtshändel genutzt wurden. Darüber hinaus verweisen sie durch ihre herrschaftsnahe Gestaltung (bayerische Raute) auf die Erträglichkeit der Biersteuer. Zuweilen ziert sie auch ein Abbild des Landesfürsten.